| Reisebericht Rotterdam 17. bis 21. Oktober 2007 / Tag 4- 5 |
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Tag 4 - Samstag, 20. Oktober 2007
Da wir Ellis uns an diesem Tag in zwei Gruppen aufgeteilt haben, gibt es hier gleich zwei Versionen unseres Erlebnisberichtes :
(Tag 4 - Bericht: Rosi Wörz):
Der Frühstücksraum unseres Hotels, das nur 27 Zimmer hatte, war übervoll, immerhin war die Gruppe Ellis inzwischen auf 20 angewachsen. Viel Zeit für das sowieso nicht so reichhaltige Frühstück blieb eh nicht, schließlich war heute schon um 12:30 Uhr Spielbeginn.
Nach einigen organisatorischen Absprachen für den weiteren Tagesverlauf ging’s los. Roland nutzte die Zeit noch für einen Zoobesuch, Didi, Jürgen und Moni machten sich zu Fuß auf den knapp 8 km langen Weg zur Halle.
Als ich um 11:00 Uhr in die Halle kam, waren da schon wieder reichlich Zuschauer, überwiegend in orange gekleidet, teilweise mit tollen Kostümen, Perücken und Kopfbedeckungen jeglicher Art. Die warteten gespannt auf den Auftritt ihrer Mannschaft, um sie ins Finale zu schreien (was später bekanntlich in die Hose ging).
Das Spiel unserer Mädels mussten wir alleine unterstützen, aber schon wieder waren wir mehr geworden, fast 40 Anhänger hatte die Mannschaft heute und die machten sich lautstark bemerkbar – mit Unterstützung von 2 Trommlern. Wäre es zu einem Finale gegen die Niederlande gekommen, hätte man uns allerdings wohl kaum bemerkt gegen die ca 2000 Oranjes.
Nach dem Spiel hatten die Mädels bis 19 Uhr frei, also rein in die S-Bahn und los ins Zentrum, die meisten hatten Hunger auf Pizza. Also ging's wieder zu "unserem" Italiener. |
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| Anschließend noch durch Boutiquen und Schuhgeschäfte ... |
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... von den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt hatten die Spielerinnen kaum was gesehen, als wir uns an der Metrostation von ihnen verabschiedeten. Wir machten uns auf den Weg zum Maritimen Hafen in das Restaurant, in dem wir am Vortag einen Tisch bestellt hatten. Hier waren wir noch 24 Ellis, obwohl sich Familie Koch schon wieder auf dem Nachhauseweg befand.
Es war ein gemütlicher Abend, nach dem leckeren Essen machte der Wirt höchstpersönlich Livemusik, die zum Tanz einlud. Gundel und ich nutzten den Aufbruch von Birgit und Rainer Hering (die beiden wohnten etwas außerhalb in einem Ort namens Gouda), um am Parkplatz der Halle unsere Autos abzuholen. Aber Fehlanzeige, wegen des Fussballspiels im Feyenood-Stadion waren die Zufahrtsstraßen bereits für die Abfahrt der Zuschauer abgesperrt. So mussten wir den letzten Rest des Weges zu Fuss zurücklegen, gegen den Strom der Massen. Wie Herings auf die Autobahn gekommen sind, werden wir erst morgen erfahren. Alle Fans waren aber friedlich – vielleicht wegen des Sieges? – und wollten nur noch nach Hause – es war auch ziemlich kalt heute abend – so erreichten wir den Parkplatz ungestört und fuhren im Stau Richtung Zentrum und Hotel. Obwohl es „schon“ 23:30 Uhr war, als wir eintrafen, saß außer Didi niemand in der Lobby, ein Teil lag schon im Bett, der größere aber war noch im Restaurant.
(Tag 4 - Bericht: Peter Müller):
Der Vormittag verlief eher unspektakulär. Nach dem fast schon gewohnten „vielseitigen“ Frühstück fuhren wir, jeder wie er so meinte, zur Halle. Margrit und ich gingen dort in der Nähe noch etwas spazieren, und spätestens zum Spiel gegen Polen traf man sich in der Halle wieder: Das Spiel wurde von unseren Mädels sicher mit 35:25 gewonnen (Handball World/HBVF).
Den Nachmittag hatte Emma seinen Spielerinnen frei gegeben. Viele nutzten dies, um in verschiedenen Gruppen, teilweise zusammen mit uns Ellis, die Stadt zu erkunden. Fast alle trafen sich aber zuerst bei unserem zuvor erkundeten Italiener zum Essen. Vor allem die Spielerinnen wollten mal wieder etwas anderes essen.
Nach reichlich Pasta und Pizza ging es dann durch die Stadt. Anna und Anne, von ihren Ellis begleitet, sowie Ania Rösler bildeten eine dieser Gruppen.
Gemeinsam spazierten wir am Stadthuis vorbei, wo das "Projekt Gold" geboren wurde. Ein goldener Elefant brachte uns auf die Idee, und die Mädels posierten amüsiert davor. Doch wer weiß das schon: nomen est omen ...
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Über den Markt ging es weiter zu den Kubus-Häusern. Auch die Mädels waren beeindruckt, doch wohnen wollten auch sie eher weniger darin.
Die Spanjaardsbrug (siehe Fotos) unterbrach unseren Spaziergang kurzzeitig, der dann weiter über die Bompjes Straße mit Blick über die Willemsbrug und der Nieuwe Maas zum Marinemuseum verlief. |
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Ein Gruppenbild mit Damen beweist unsere Anwesenheit.  |
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Mittlerweile wurde es für die Mädels Zeit, ins Quartier zurück zu fahren. In der Westblank verabschiedeten wir uns, sie fanden schnell ein Taxi und waren pünktlich zum Abendessen wieder im Quartier.
Wir, Ellis Loerper + Müller gingen weiter zum Restaurant Weimar. Dort trafen wir uns mit den anderen Handballellis, die tags zuvor für uns alle dort „einen Tisch“ reserviert hatten. |
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Es sollte ein netter Abend werden, allerdings mit einem kleinen Beigeschmack. Das Essen war gut (u. a. Käsefondue, Muscheln, Steaks, tolle Pommes) und teuer, das Bier und der Wein mundete, die Stimmung war recht nett. Der Wirt spielte Klavier und sang selbst dabei, der eine oder die andere schwang sogar das Tanzbein dazu.
So ab 22.00 Uhr lichteten sich die Reihen langsam. Ich zahlte meinen Anteil an der Rechnung als Letzter, und war dann ganz überrascht, dass ein Essen noch nicht bezahlt sein sollte. Die Kellnerin und auch der Koch versicherten, dass wir zwei mal überbackene Muscheln bekommen hätten. Doch waren wir uns sicher, dass nur einer, nämlich Roland, dieses Essen bestellt hatte. Er hatte auch bezahlt, doch der Wirt war uneinsichtig. Des lieben Friedens willen bezahlte ich, doch wird uns dieses Lokal nicht mehr wiedersehen. An der beleuchteten Skyline Rotterdams vorbei ging es dann wieder zum Hotel. Dort trafen sich fast alle Ellis wieder, um bei Cappuccino und/oder Wein noch die am Tag gemachten Fotos anzusehen/auszutauschen.
Tag 5 - Sonntag, 21. Oktober 2007
Auschecken, Gouda und Endspiel
(Bericht: Peter Müller):
Der Sonntag stand im Zeichen des Auscheckens und des Endspiels. Nach dem Frühstück wurden die Koffer gepackt und Eindrücke vom Hotel fotografisch festgehalten. Die Zimmer waren kaum größer als die Betten, die Duschzelle extrem beengt. Der Fahrstuhl fasste kaum zwei Personen, Rosi und Didi beweisen dies ... |
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Das Hotel Turkuaz war wohl eher bedingt geeignet, der Übernachtungspreis mit 70 €/Doppelzimmer+Nacht ließ uns auch nicht jubeln, allerdings lag er verglichen mit den Preisen der anderen Hotels in Rotterdam in erschwinglicher Größenordnung. In Rotterdam ist eben alles etwas teurer.
Zum Abschlussfoto fanden sich fast alle Ellis noch einmal vor dem Hotel zusammen. |
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Danach gingen wir erst einmal verschiedene Wege. Einige fuhren schon zur Halle, um die Platzierungsspiele zu sehen.
Loerpers und Müllers fuhren nach Gouda, einer kleinen etwa 25 km entfernt gelegenen niederländischen Stadt mit ca. 70.000 Einwohnern, in deren Umgebung der berühmte Gouda-Käse produziert wird (natürlich auch anderswo). Vom Navi sicher (oder auch nicht ) zum Ziel geleitet, gingen wir durch das verschlafene Städtchen spazieren. Ein Stadtplan ermöglichte erste Vorstellungen von dem an der Ijssel gelegenen und von Grachten umschlossenen mittelalterlichen Stadtzentrum.
Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Marktplatz mit dem Stadthaus (Foto links). Hier wird auch heute noch Markt abgehalten, auf dem der berühmte Gouda auch verkauft wird (Foto Mitte). Gegen Mittag machten sogar die Restaurants und Lokale auf. |
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| In Belvedere (siehe Fotos) tranken wir jeder einen Cappuccino, zu dem der Wirt einen leckeren und auch schön angerichteten Kaffeelikör servierte (kleines pokalartiges Gläschen mit Sahnehaube auf dem fast schwarzen Likör). |
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Anschließend machten wir uns auf den Heimweg.
Wiederum mit kleinen Umwegen gelangten wir frühzeitig zur Halle, um dann als Höhepunkt des Turniers den Sieg unserer Mädels gegen Japan (36:30) zu erleben (Handball World/HBVF).
Nach der abschließenden Siegerehrung verabschiedeten wir uns untereinander und jeder fuhr in Richtung Heimat. Matthias und wir Müllers fuhren zusammen. Nach ca. 2 ¾ h hatten wir die ca. 290 km nach Hamm ohne Stau zurückgelegt. Matthias musste dann noch bis nach Wuppertal, was ihm aber sicherlich auch ohne Problem gelang.
Hinter uns lagen einige interessante Tage mit vielen Eindrücken von einer großen Stadt, netten/lustigen Gesprächen und siegreichen Spielen unserer Mädels. Auch haben wir Handballellis uns untereinander weiter kennen gelernt, sind bekannter und auch größer geworden, sprich wir haben neue Mitglieder gewonnen (Brückmann, Brand).
Mir hat es Spaß gemacht, die Handballellis sind ein netter „Haufen“. Also weiter so, das nächste Highlight (Handball-WM) wartet schon auf uns.
Berichte: Gundel Jurack, Rosi Wörz, Peter Müller, Matthias Wendt
Ergänzungen: Tanni & Coco Fotos: privat (Peter Müller, Didi Wörz, Peter Loerper, Ursel Beck)
Weitere Fotos (von unseren Mädels) gibt es in Tok’s Fotoarchiv
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Tag 1 - 3
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